Doppelblick: Streitfragen aus christlicher und humanistischer Perspektive

Der Humanist Helmut Fink und der Theologe Frank Vogelsang diskutieren kontrovers zu Grundfragen der menschlichen Existenz. So zum Beispiel "Braucht der Mensch einen Glauben?", "Gibt es ein Leben nach dem Tod" oder auch "Widerlegt das Leid der Welt die Existenz Gottes?".

Das Talkformat "Doppelblick" ist eine Kooperation der Evangelischen Akademie im Rheinland und der Akademie für säkularen Humanismus.

Die Folgen 1–14 wurden im Zeitraum Mai 2024 bis November 2025 bereits auf dem YouTube-Kanal eair-Diskurse als Videos veröffentlicht und sind ab Dezember 2025 auch als Podcast zu hören.

Doppelblick: Streitfragen aus christlicher und humanistischer Perspektive

Neueste Episoden

Diskussion über die Schrift

Diskussion über die Schrift "Über die Religion" von Friedrich Schleiermacher

‧ 33m 34s

In den aktuellen Ausgaben des Talkformats "Doppelblick" diskutieren der Humanist Helmut Fink und der Theologe Frank Vogelsang berühmte Veröffentlichungen, die zu der Frage von Religion, dem Christentum insbesondere, kritisch oder bejahend Stellung bezogen haben.

In dieser Folge geht es um die Schrift "Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern" von Friedrich Schleiermacher, 1799 erschienen. Es ist eine Schrift des jungen Theologen, der sich in dieser Zeit im Kreis der deutschen Frühromantik bewegt und mit Friedrich Schlegel, Henriette Herz und anderen im Austausch steht.

Schleiermacher wirbt in der Schrift für die Religion, es ist keine nüchterne gelehrte Abhandlung,...

Diskussion zu dem Buch

Diskussion zu dem Buch "Dialoge über die natürliche Religion" von David Hume

‧ 36m 19s

In der aktuellen Folge geht es um die Schrift "Dialoge über die natürliche Religion" von David Hume, 1779 erschienen. Das Buch ist ein Hauptwerk des Aufklärers Hume und ist eine kritische Auseinandersetzung mit einer bestimmten Form des Gottesglaubens. Manche Theologen und Philosophen haben im 18. Jahrhundert geglaubt, die Existenz Gottes aus der Ordnung und Zweckhaftigkeit der Welt ableiten zu können. Dagegen bringt Hume klare Argumente vor, die zeigen, dass diese Verteidigung des Gottesglaubens nicht haltbar ist.

Die Skepsis von Hume destruiert einen Gottesglauben, der meint, sich aus der Vernunft ableiten zu können. Doch ist das die einzig mögliche Weise, an...

Was sagen Bonhoeffers Texte heute einem säkularen Humanisten und einem Christen?

Was sagen Bonhoeffers Texte heute einem säkularen Humanisten und einem Christen?

‧ 31m 44s

Dietrich Bonhoeffer gehört zu den bekanntesten Theologen des 20. Jahrhunderts. Er war erst 39 Jahre alt, als er kurz vor Kriegsende im April 1945 von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde. Seine Korrespondenz aus dem Gefängnis in Tegel hat eine große Wirkung entfaltet, sie ist dokumentiert in dem Buch "Widerstand und Ergebung".

In einer neuen Ausgabe des Talkformats „Doppelblick“ diskutieren der Humanist Helmut Fink und der Theologe Dr. Frank Vogelsang über Bonhoeffers Überzeugungen. Was denkt ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, heute über Bonhoeffers Aussagen und welche Bedeutung haben sie heute?

Ludwig Feuerbach: Das Wesen des Christentums

Ludwig Feuerbach: Das Wesen des Christentums

‧ 28m 54s

Der Humanist Helmut Fink und der Theologe Frank Vogelsang diskutieren über berühmte Veröffentlichungen, die zu der Frage von Religion, dem Christentum insbesondere, kritisch oder bejahend Stellung bezogen haben. Ein besonders wirkmächtiges Buch, das die Religionskritik in Deutschland maßgeblich geprägt hat, war das Buch "Das Wesen des Christentums" von Ludwig Feuerbach. Das Buch ist 1841 erschienen, seine Thesen aber sind nach wie vor aktuell. Seine zentrale These ist, dass die christliche Religion nichts anderes sei, als die Projektion menschlicher Eigenschaften und Sehnsüchte in einen imaginären Himmel. Das Wesen der Theologie ist Anthropologie.